Anreise
Am 22.06.2009 geht es los; mit drei Änderungen zur vorjährigen Tour: andere Strecke, weniger Gepäck, und die Fahrt bis München mit dem Auto. Wir sind das ewige Umsteigen von Dresden nach München leid. Lange vorher haben wir einen Hochgaragenplatz in München gemietet, und so steigen wir entspannt in den Nachtzug nach Rom. Mit einer Stunde Verspätung sind wir in Termini. Der Anschlußzug nach Pescara fährt erst in drei Stunden von Tiburtina, so kommt keine Hektik auf. Der Bahnhof Tiburtina wird langsam fertig und die Rolltreppen erleichtern das Umsteigen mit den bepackten Rädern sehr.
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| Im Zug von Pescara nach Teramo geht das Eisenrollo für das Fahrradabteil nicht auf. Die Schaffner bestehen aber darauf, daß die Räder dort verstaut werden. Mit roher Gewalt und unzulänglichem Werkzeug gelingt es schließlich den Eingang zu öffnen. Glücklicherweise mache ich die Räder richtig fest, denn zu schließen ist das Rollo nicht mehr. Mit finsterer Mine und verschwitzt verschließt der Schaffner die Zwischentür, so daß wir nicht mehr zu den Rädern kommen. Dann sind die Schaffner weg und sind bis Teramo nicht mehr zu sehen. Ich habe schon Angst, daß wir unsere Räder nicht aus dem Zug bekommen, doch alles wird gut. In Teramo fragen wir uns bei leichtem Regen zum Hotel durch. Das Reisebuch vom MICHAEL MÜLLER VERLAG “Abruzzen” war immer ein verläßlicher Ratgeber bei der Hotelsuche und ist für Italienreisende sehr zu empfehlen. Nach einer kleinen Reparatur an der Schaltung ist es nach 36 Stunden Zeit (auf einer orthopädischen Matratze ,wie der Hotelbesitzer immer wieder betonte) zu schlafen. Morgen stehen ca. 1150 Höhenmeter an.
Übernachtung: Hotel “La Vittoria”. € 50,- Abendessen: Supermarkt
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