Campo Imperatore - Castel del Monte
Das sieht nicht gut aus. Nach dem Aufstehen um 6:00 Uhr scheint es, als müssen wir noch einen Tag da oben verbringen. Na, erst mal frühstücken, dann sehen wir weiter. Dann hat der Sturm die Wolken weggeblasen und der blaue Himmel lockt uns hinaus. Schnell noch bezahlen und auf geht es, die Abfahrt zu genießen. Zunächst genießen wir den letzten Schnee und den Blick auf den Corno Grande (der ist im nächsten Jahr fällig - aber zu Fuß) und dann präsentiert sich uns ein Campo, wie wir ihn uns nie erträumt hätten. Mir fehlen die Worte, die einzigartige Landschaft und die Atmosphäre zu beschreiben, die uns dort gefangennehmen.
Und endlich entdecken wir auch den kleinen See, den wir beim Aufstieg vergeblich gesucht hatten. Wir hatten wohl nur Augen für den Weg, der noch vor uns lag. Eigentlich wollen wir nicht weg, doch wir haben noch Strecke vor uns. Aber aus unseren Herzen werden diese einzigartigen Eindrücke nie wieder verschwinden. Die behalten wir für immer!
Der nächste Rastplatz hält zwei Überraschungen für uns bereit: Erst sehen wir aus der Ferne einen kleinen Radler, der wie verrückt in die Pedale tritt. Später stellt sich heraus, daß er gegen den Gegenwind kämpfte und die kleinste Übersetzung gewählt hatte. Bei einem kleinen Plausch erfuhren wir, daß er aus Belgien kommt, ein Jahr Auszeit genommen hat und in dieser Zeit Belgien - Italien - Belgien fährt. Er hat die ganze Zeit noch nicht in einem Hotel oder auf einem Zeltplatz übernachtet.
Der nächste Rastplatz hält zwei Überraschungen für uns bereit: Erst sehen wir aus der Ferne einen kleinen Radler, der wie verrückt in die Pedale tritt. Später stellt sich heraus, daß er gegen den Gegenwind kämpfte und die kleinste Übersetzung gewählt hatte. Bei einem kleinen Plausch erfuhren wir, daß er aus Belgien kommt, ein Jahr Auszeit genommen hat und in dieser Zeit Belgien - Italien - Belgien fährt. Er hat die ganze Zeit noch nicht in einem Hotel oder auf einem Zeltplatz übernachtet.
Dann werden wir von zwei älteren Herren (Pilzsammler) zum selbstgemachten Wein aus der Plastikflasche eingeladen. Der Wein schmeckt nicht schlecht, aber ich halte mich lieber zurück, denn wir wollen noch nach Castel del Monte und der Himmel ... Na ja, wie jeden Tag.
Mit Begleitung von Fliegenschwärmen geht es jetzt eben dahin bis zum Abzweig nach Castel del Monte. Dort ist ein kleines Wirtshaus, wo das Grillwochenende vorbereitet wird. Wir halten uns lieber nicht auf. Es ist noch der Valico di Capo la Serra mit 1600 m zu bezwingen. Es beginnt auch schon zu tröpfeln, doch dem Gewitter entkommen wir. Nicht aber dem Wolkenbruch ca. 5 km vor Castel del Monte. Wir sind es nun schon gewöhnt und so buchen wir in Ruhe das gleiche Zimmer im “Wolf”, in dem wir schon im vorigen Jahr übernachtet hatten. Es gibt jedoch einen Unterschied: Konnten wir 2008 wegen Hundegebells nicht schlafen, so waren es jetzt Jugendliche, die bis 4:00 Uhr Squash mit einem Fußball gegen die Hotelwand spielten.
Übernachtung: “Osteria del Lupo” € 50,-, Küche ausgezeichnet € 34,50 (Agnello)
34,8 km, Schnitt 16,8 km/h, Fahrzeit 2:04 h












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