Lago di Scanno - Sulmona

Lago di Scanno - Sulmona







Wie ist die Welt doch unvollkommen eingerichtet. Besonders das Verhältnis zwischen Urlaubs- und Arbeitstagen stimmt hinten und vorne nicht. So kommt nun heute die letzte Etappe bevor wir uns wieder in die unergründlichen Hände von TRENITALIA und DB begeben. 






Der Lago di Scanno schaut uns zum Abschied mit klaren Augen an und entläßt uns ins Tal. Wir sind erst 7:30 aufgestanden. In Villalago - etwas abseits der Straße - erwartet uns ein Frühstück in der Bar auf der Piazzetta. Dazu gibt es herrlich reife Feigen.






Durch die Saggitarioschlucht - ein muß für Abruzzenfahrer, wie wir meinen - geht es immer Abwärts bis Anversa. Vorher machen wir noch einen Abstecher zu einer kleinen Kirche, die gerade für eine Hochzeit geschmückt wird. Gnadenlos kitschig, aber irgendwie anrührend.









Von Anversa geht es weiter hinab bis wir uns entscheiden müssen, ob wir der Straße nach unten folgen und dann steil ansteigen, oder ob wir erst Höhe gewinnen, ein nettes Dorf mitnehmen und dann wieder abfahren. Wir wählen das Dorf Bugnara - da gibt es was zu Trinken und einen Anlaß für eine Pause. Ein kleines Stück geht es noch nach oben. Dann ist endgültig schluß mit Bergen . Bis Sumona geht es nur noch runter. Mit jedem Höhenmeter abwärts geht das Thermometer aufwärts. In Sulmona brennt die Sonne gnadenlos. Die Stadt ist wie leerefegt und die Piazza wird gerade von den Resten des Wochenmarktes befreit. Wir haben aber Glück und treffen noch einen Menschen, der uns den Weg zum Hotel erklärt. Zuerst geht die Klimaanlage an dann wird geduscht. 







Nach einem kleinen Stadtbummel suchen wir ein Restaurant und finden genau das richtige. Es schüttet, wie aus Eimern, doch wir sitzen schön trocken und genießen. Mit dicken Bäuchen geht es ins Bett nachdem wir die Räder ins Hotel geschoben haben.







Übernachtung: ”Stella” € 60,- Essen: ”Ristorante Cesido” € 68,50 (lecker)
35,0 km, Schnitt 15,0 km/h, Fahrzeit 2:15 h





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