Campo di Giove - Alfedena
Eine weniger schöne Etappe. Wir hätten nichts verpaßt, wenn wir sie nicht gefahren wären, aber sie liegt nun mal auf der Strecke. Das Zelt war wieder klitschnaß - die Nacht war kalt. Zum trocknen legen wir es auf einen Tisch. Ein wenig trockener wird es dabei. 8:00 Uhr geht es zum Frühstück in den Ort und dann fahren wir immer leicht bergauf über den Valico di Forcetta bis wir auf die SR 84 treffen. Dort beginnt eine schöne ausgedehnte Hochebene; flach, wie ein Brett und mit herrlich bunten Blumen bestanden.
Bis dorthin fahren wir fast ausschließlich durch Wald, immer entlang einer Bahnstrecke. Es ist recht eintönig. Weiter geht es vorbei an Pescocostanco, Rivisondoli und kurz vor Roccaraso stoßen wir auf einen Radweg. Ja, so etwas Feines gibt es auch in Italien. Roccaraso ist eine Enttäuschung: eine reine Touristenstadt. Also schnell die Schußfahrt in das Sangrotal. Dort wird es erst richtig öde. ein riesiges Gewerbegebiet - es nennt sich Castel di Sangro - zieht sich zum Abzweig auf die SS 83. Dort biegen wir endlich in Richtung Alfedena ab und es wieder etwas gemütlicher.
Das erste Hotel am Weg macht keinen guten Eindruck. Wir fragen eine Mutter mit Kinderwagen nach anderen Unterkünften. Sie bietet sofort an, uns zu den anderen beiden Hotels zu begleiten. Passend zum Tag sind beide geschlossen und wir müssen doch in den “Goldenen Löwen” Aber ich habe ein neues Italienisches Wort gelernt: Ciuccio - Schnuller. Nach einer ganzen Weile wird auch das Duschwasser im Hotel warm und wir können erfrischt einen Stadtbummel machen. Vor der Bar ereilt uns dann unser fast täglicher Wolkenbruch und wir suchen das Weite bzw. das Hotelrestaurant. Wir sind die einzigen Gäste und es wird nur für uns gekocht. Schmeckt herrlich, vor allem der Schinken mit Birnen und Peccorino.
Übernachtung:"Leon D´Oro” €60.- Essen: ”Caraceni” € 64,50 (vorzüglich)
49,5 km, Schnitt 14 km/h, Fahrzeit 3:25 h
49,5 km, Schnitt 14 km/h, Fahrzeit 3:25 h








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen